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  • AutorenbildAnja

Lombok und Bali mit Seewolf Gangerl

Aktualisiert: 22. Jan.

Obwohl wir beide gesundheitlich angeschlagen waren, ging es für uns am Sonntag auf das Boot von Wolfgang Clemens.

(Wer nicht weiß, wer das ist, schaut mal hier rein -> www.gangerl.net )

Wir haben Gangerl auf der Boot in Düsseldorf, noch vor unserer Abreise nach China kennengelernt und ich habe inzwischen alle seine Bücher gelesen. Er schreibt ganz wunderbar, witzig und auch manchmal erschreckend über alle seine Abenteuer. So viele Jahre Segelerfahrung konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben beim Gang angeheuert.


Ich bin schon vormittags am Pier gewesen, Denny hat den Late-Check out im Hotel genutzt und sich noch ein bisschen gepflegt.

Nachdem unsere Crew komplett war, Gangerl, Denny, ich und noch ein weiterer Denny :) sind wir zum Einkaufen gefahren. Alles was wir für die nächsten Tage brauchen, wanderte in den Einkaufwagen und wurde später im Boot verstaut.

Am nächsten Morgen haben wir uns beim Hafenmeister abgemeldet und sind Anker auf Richtung Lombok.

Mit viel Strom gegenan sind wir am ersten Tag bis nach Nusa Lemborgan gekommen und haben in einer Bucht für die Nacht Halt gemacht. Mein Denny hat uns bei der Überfahrt mit Nudeln und Getränken versorgt, ich habe mich nicht nach unten gewagt. Die ganze Schaukelei ging mir doch ziemlich auf den Magen. Die Fische musste ich aber nicht füttern, ich habe mich lieber schlafen gelegt.

Der nächste Tag startete ziemlich früh, unsere Bucht war wohl Einflugschneise für die Ausflugsdampfer, die pünktlich ihre Touristen einsammeln mussten.

Weiter nach Nusa Penida zum Schnochel-Stop und dann auf nach Lombok. Wegen fehlender Ankerplätze oder einer Mooring sind wir in die Nacht gesegelt.

Was war das aufregend! Alles komische Gefühl im Magen war wie weggeblasen. Der Sonnenuntergang spektakulär, die Farben leuchtend am Himmel, im Wasser verblassend. Dazu die bunten Lichter, eins nach dem anderen geht an Land an. Das Meer wird von dunkelblau zu schwarz, man sieht die ankommenden Wellen nicht mehr, fühlt nur, wie das Boot angehoben wird. Später werden die ersten Sterne sichtbar, eine Stunde später habe ich so viele Sterne wie noch nie in meinem Leben gesehen. Man fühlt sich klein und gleichzeitig ist man berauscht, dass man sowas erleben darf.

Gegen Mitternacht sind wir angekommen. Nach einem sehr aufregendem Einlaufen in eine unbeleuchtete Fischereianlage (es ist nix kaputt gegangen/ auf beiden Seiten) lassen wir den Anker und uns in die Kojen fallen.


In unserem neuen Video könnt ihr mit uns die kleinen Inselchen im Westen von Lombok erkunden.


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Viele Grüße

Anja & Denny



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